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Portrait von Michaela Huggler-Aeschlimann

Künstlerportrait Michaela Huggler – Aeschlimann

Geboren am 14.02.74 in Schaffhausen

Nach abgeschlossener Hochbauzeichnerlehre habe ich ein Jahr Erfahrung auf den Beruf gesammelt. Danach besuchte ich ein Jahr den dreidimensionalen Vorkurs der Schule für Gestaltung in Romanshorn und anschliessend die Schule für Gestaltung in Zürich.
In der Migros Klubschule habe ich sechs Jahre lang Kurse für Malen und Zeichnen, sowie Aquarellieren unterrichtet. Nebenbei arbeitete ich in einem Architekturbüro und unterrichtete technische Fächer an verschiedensten Sekundarschulen und technisches Zeichnen für die Hochbauzeichnerlehrlinge.
In der Zwischenzeit bin ich Mutter und Ehefrau und gebe selbstständig im Charlottenfels in Neuhausen Aquarellkurse (Mo. 19.00 – 22.00 / Di. 14.00 – 17.00 ). Daheim gebe ich auf Anfrage Privatunterricht für Malen und Zeichnen. Für die Hochbauzeichner in Schaffhausen Modellbau und Zeichnungstechniken und für einen Gärtner gestalte ich Umgebungspläne.

Kurze geschichtliche Zusammenfassung der Aquarellmalerei

Die Aquarellmalerei stammt aus Ägypten und wurde im 16. Jahrhundert vor allem von Albrecht Dürer in Westeuropa entdeckt.
Ihre Weiterentwicklung beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren: Einerseits diente sie der Illustration von Reisetagebüchern, Drucke mit Städteansichten und Landschaften wurden damit koloriert. Andererseits gab es die Fotografie noch nicht, was die ungeheure Verbreitung dieser Technik erklärt. Insbesondere durch die Werke des Engländers Turner, den die Impressionisten als ihren Vorläufer betrachteten, erhielt das Aquarell seine allgemeine künstlerische Anerkennung. Auch Delacroix spielte eine bedeutende Rolle, vor allem sein marokkanisches Skizzenbuch, das ihm später als Vorlage für seine eindrucksvollen Gemälde mit biblischen und historischen Themen diente. So setzte sich die Aquarellmalerei nach und nach an allen Kunstschulen der westlichen Welt durch. Die Verbindung der "Nützlichkeit" der Aquarellfarben für die Buchmalerei, die Veduten des 19. Jahrhunderts und das Ansehen der grossen Maler wertete die Technik auf, und sie erhielt jenen künstlerischen Charakter, der bis  in unsere Tage geblieben ist. Später, im Impressionismus kam der fernöstliche Einfluss hinzu. Japanische Tuschezeichnungen und Lavierungen festigten endgültig den künstlerischen Wert.

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